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Kunsttherapie bei Angst und Krisen rund um die Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft

 

Angst und Krisen in der Schwangerschaft

Ein Kind unter dem Herzen zu tragen, ist ein wunderbarer Moment. Aber zieht es Sie stattdessen in eine ewige angsterfüllte Sorgenwelt hinein? Haben Sie Angst nicht genügend vorbereitet zu sein? 

Um diese Zeit der Schwangerschaft genießen zu können, kann Kunsttherapie ein machtvolles Instrument sein. Begegnen Sie diesen angstvollen und beunruhigenden Sorgen mit Ihren eigenen Stärken. Ich möchte Ihnen helfen, Ihre Ressourcen verfügbar zu machen. Füllen Sie Ihren Koffer voll mit Mut, Stärke und Kreativität für die wunderbare Reise in die Elternschaft! 

Elternschaft - eine bedrückende Verantwortung 

So winzig wie Ihr Kindlein ist, so riesig kann die Last der Verantwortung wiegen verbunden mit großer Unsicherheit im Umgang mit einem Baby. Hinzu kommt eine nie dagewesene körperliche symbiotische Fürsorge. Das Überleben Ihres Kindes ist jederzeit von der Mutter und dem Vater abhängig. Und das hört die nächsten Jahre nicht auf. Elternschaft ist ein unglaublicher "Energiefresser", vom permanenten Schlafmangel mal abgesehen. Mit der Geburt verschieben sich die Prioritäten auf das Kind.
Ich möchte Ihnen helfen, sich in Ihrer neuen Rolle einzufinden. Zapfen Sie neue Energiequellen an, formen Sie Ihr Selbst als ein starkes Elternteil und bleiben Sie dabei Frau und Mann.

Weiterführende Informationen, wie Kunsttherapie helfen kann:

Depressive Krisen und Erkrankungen vor und nach der Geburt


Im ersten und letzten Drittel sind Schwangere besonders anfällig für extreme Stimmungsschwankungen. Meistens werden sie durch die veränderten Umstände und die damit verbundenen Ängste und Sorgen (wie bereits oben beschrieben) ausgelöst. Hormonelle Schwankungen oder Wechselwirkung mit anderen körperlichen Beschwerden, wie Sodbrennen, schmerzende Beine oder Müdigkeit verstärken das Unwohlsein. Durch Entspannung kann dem erfolgreich begegnet werden. Doch anhaltende Verstimmungen oder depressive Symptome müssen anders behandelt werden. Da eine medikamentöse Behandlung von Schwangerschaftsdepressionen nur eingeschränkt möglich ist, ohne das Wohl des Embryos zu gefährden, sollten psychotherapeutisch Maßnahmen getroffen werden. Auch wegen des Risikos im Wochenbett erneut an eine Postpartale Depression (Wochenbettdepression) zu erliegen, ist eine konsequente Behandlung ratsam. Eine Krise ausgelöst durch starken Hormonabfall etwa am 3 bis 5 Tagen nach der Geburt trifft fast alle frischen Mütter. Der sogenannte Baby Blues äußert sich durch häufiges Weinen, starker Empfindsamkeit, Ängstlichkeit, Stimmungsschwankungen, starke Erschöpfung sowie Konzentrations-, Appetit-, und Schlafstörungen. Er kann Stunden bis etwa 10 Tage anhalten und klingt ohne weitere Folgen ab. Eine Behandlung ist nicht notwendig. Wenn die Symptome nach zwei Wochen immer noch bestehen, kann sich eine Wochenbettdepression (Postpartale Depression) ausgeprägt haben. Diese Form der Depression ist möglichst schnell, konsequent und zielführend zu behandeln, da sich diese Störung auf die Mutter-Kind-Beziehung nachhaltig auswirken kann. Besonders belastend für die Mütter sind die durch die Erkrankung ausgelösten, zwiespältigen Gefühle gegenüber dem Kind, die damit verbundenen Schuldgefühle und dem Gefühl den Bedürfnissen des Kindes nicht gerecht zu werden. Bei schweren Verläufen ist eine medikamentöse Behandlung dringend erforderlich. Diese Behandlung sollte zusätzlich psychotherapeutisch bzw. kunsttherapeutisch begleitet werden. Leichte Formen der Depression bzw. depressive Verstimmungen lassen sich sehr gut kunsttherapeutisch behandeln.




Belastend und traumatisch erlebte Geburt


Ein Geburtstrauma kann ebenso zu erheblichen psychischen Beeinträchtigungen im Wochenbett führen. Ausgelöst durch eine besonders belastend und traumatisch erlebte Geburt leiden Betroffenen unter quälenden Gedanken und Alpträumen jedoch ohne Krankheitsanzeichen. Häufig steht dieses Trauma im Zusammenhang mit Kaiserschnittgeburten oder andere instrumentelle Eingriffen, mit wenig einfühlsamen Geburtshelfern sowie mit einer unzureichenden Vorbereitung auf das Geburtserlebnis. In wenigen Fällen kann sich hieraus eine sogenannte "Posttraumatische Belastungsstörung" (PTBS) entwickeln. Typische Symptome dieser Störung sind immer wiederkehrende schmerzhafte innere Bilder des traumatischen Geburtserlebnisses („Birth-Flashbacks“), Schlafstörungen, übermäßige Gereiztheit mit Wutausbrüchen sowie die Unfähigkeit, sich zu entspannen und sich von dem Erlebten zu distanzieren. Hinzu kommt ein konsequentes Vermeidungsverhalten gegenüber allen Aktivitäten, die mit dem Geburtserlebnis in Verbindung stehen. Das kann bspw. Körperkontakt mit dem Partner sein, ein Besuch in der Klinik oder Gespräche über die Geburt, die vehement vermieden werden. Ein unbearbeitetes Geburtstrauma kann sich langfristig in Bindungsängste oder erhöhter Ängstlichkeit im Umgang mit dem Kind ausdrücken. Bei der Bearbeitung des traumatisch erlebten Geburtstraumas ist Kunsttherapie ein sehr hilfreiches Mittel. Ich möchten Ihnen helfen, sich über das Malen zu stabilisieren und Ihre Ressourcen zu aktivieren. Nach dieser Phase werden Sie ein Ruhebild erschaffen. Ein schützender Ort, den Sie in schwierigen Momenten lernen aufzusuchen, wenn Sie Ihr Geburtserlebnis bearbeiten.




Familiäre und partnerschaftliche Konflikte


Alles wird anders, als gedacht und Sie können sich nicht wirklich auf das neue Leben vorbereiten. Vieles wird wunderbar, doch leider treten nicht selten schwerwiegende alte wie auch neue familiäre und partnerschaftliche Konflikte in der Zeit vor und nach der Geburt auf.

Sie sind nun Mutter oder Vater. Eine neue Rolle mit neuen Seiten, die Sie und Ihr Partner erst kennenlernen müssen. Ein ganzes übergreifendes familiäres System verschiebt sich. Es entstehen genauso Großeltern, Tanten und Onkels etc. Und jeder bringt seine Erwartung und Erfahrungen mit ein. Und dort wo Erwartungen sind, sind Enttäuschungen nicht weit.
Auch hier hilft Kunsttherapie die Konflikte zu beleuchten und adäquate Lösungen zu finden.




Fehlgeburt oder Totgeburt - Wenn ein Kind zu früh stirbt


Die wohl quälendste Erfahrung, die Eltern machen können, ist der frühe Tod ihres Kindes. Kunsttherapie kann Ihre Trauer nicht abnehmen. Aber sie kann helfen, den individuellen Trauerprozess zu begleiten.





Julia Schneider

Grüneburgweg 71 .  60323 FFM

Tel: 069 59 77 25 15

 Mobil: 0176 800 84 405

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