Kunsttherapie bei Angst im Umfeld von medizinischen Behandlungen

 

Löst schon allein die Vorstellung an eine ärztliche Untersuchung Panik bei Ihnen aus? Und äußert sich diese durch heftige körperliche Reaktionen wie Schwitzen, Herzklopfen, Atemnot oder Ohnmachtsanfälle?

Ich möchte Ihnen einen Ansatz für einen alternativen Umgang mit Ihrer Angst vorstellen, der voll auf die Stärke der Kunsttherapie setzt. Dieser hilft Ihnen, emotionale Probleme bzw. Ihre Angst, die oft nicht kontrolliert werden können, mit Achtsamkeit und Akzeptanz zu begegnen und Sie zu einem engagierten, wertorientierten Handeln und Leben zu verhelfen.

Teufelskreis der Angst

 

Irgendwann macht jeder Bekanntschaft mit einem Arzt oder einer ärztlichen Untersuchung. Kaum jemand geht gerne hin. Die meisten tun medizinisch das, was notwendig ist, trotz unangenehmen und flauem Gefühl im Bauch. Doch bei einigen löst schon allein die Vorstellung an eine Untersuchung Panik aus. Diese Form von panischer Angst, auch Lathrophobie genannt, bezieht sich auf mögliche Schmerzen, Spritzen oder Blut, schweren Diagnosen sowie dem Ausgeliefertsein. Es äußert sich durch heftige körperliche Reaktionen, wie Schwitzen, Herzklopfen, Atemnot oder Ohnmachtsanfälle. Da kann sich ein Herzrasen, schnell wie ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt anfühlen. Diese bedrohliche Reaktion nährt weiter die Angst und es werden Arztbesuche trotz Schmerzen oder Erkrankungen gemieden. Wenn Sie wegen diesen Angstzuständen monate- oder jahrelang den Arztbesuch nicht aufsuchen, kann es zu schweren körperlichen und sozialen Folgen führen. Eine schlechte Erfahrung in der Kindheit ist oft Auslöser dieser Angstgeschichte.

Behandlungskonzept in 12 Sitzungen / 3 Monate 

 

Ich bin Kunsttherapeutin und diese Erfahrung habe ich in die Entwicklung eines erlebnis-, wert- und ressourcenorientiertes Behandlungskonzeptes einfließen lassen. Das Konzept orientiert sich an das bewährte kognitiv verhaltenstherapeutische Therapiemanual: ACT für Angststörungen und wurde mit kunsttherapeutischen Methoden kombiniert. Die Angstexposition, Angstkontrolle und das Angstmanagement stehen NICHT wie sonst üblich in den klassischen verhaltenstherapeutischen Verfahren im Mittelpunkt. Es hilft vielmehr dem Menschen, emotionale Probleme (bspw. die Angst), die oft nicht kontrolliert werden können, mit Achtsamkeit und Akzeptanz zu begegnen und ihm zu einem engagierten, wertorientierten Handeln und Leben zu verhelfen. Dabei werden Ressourcen aktiviert und individuellen Werte identifiziert. Über erlebnisorientierte Übungen für neue Strategien und für eine Sensibilisierung auf Ihre Körperempfindungen sowie über die kunsttherapeutische Arbeit werden Sie intensiven Kontakt zu sich selbst finden. Dies verhilft Ihnen, Ihre defusionierten Gedanken, Gefühle und Empfindungen in entsprechenden Situationen zu objektivieren und sich der Angst anzunehmen.

Julia Schneider

Grüneburgweg 71 .  60323 FFM

Tel: 069 59 77 25 15

 Mobil: 0176 800 84 405

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